Starnberg Ammersee

Annette Girke aus Starnberg gewinnt Kunstpreis der Stadt Starnberg

Die Starnbergerin Annette Girke hat den 16. Kunstpreis der Stadt Starnberg gewonnen. Zweite Preisträgerin ist Dr. Britta Göckeritz aus Münsing, den dritten Platz belegt Uta Sasgen aus Meiling-Seefeld.

50 Künstlerinnen und Künstler mit Lebensmittelpunkt im Landkreis Starnberg oder in den Anlieger-gemeinden des Starnberger Sees hatten sich für den Starnberger Kunstpreis für Malerei, den die Stadt Starnberg seit 1989 alle zwei Jahre vergibt, beworben. Die Entscheidungsfindung ist für die Jury nicht einfach gewesen. „Zwischen 1989 und heute liegen 30 Jahre enormer Vielfalt zeitgenös-sischer Kunst, viel Fleiß und künstlerische Auseinandersetzung. Dass es dabei stets um höchste künstlerische Qualität und kreative Schaffenskraft geht, weiß keiner besser als die Jury selbst, die auch dieses Jahr wieder hochkarätig besetzt war“, so Erste Bürgermeisterin Eva John und fügt hinzu: „Kein Jurymitglied weiß, welche Namen hinter den Kunstwerken stecken, alle Signaturen oder andere Identitätsmerkmale sind bei der Jurysitzung abgedeckt.“

Bei der Erstplatzierten Annette Girke überzeugten die Jury die hohe künstlerische Intelligenz.
Weiter schreibt die Jury in ihrer Begründung: Die drei Porträts beschäftigten die Jury lange. Im Gespräch ergaben sich immer wieder neue Bezüge zwischen den Frauenbildern aus drei verschie-denen Generationen und ihrer Selbstdarstellung bzw. ihrem unmittelbaren Blick auf den Betrachter.
Die älteste, in der Mitte platzierte Figur, verkörpert eine prominente, dekorative Medienpräsenz. Der Frau aus der mittleren Generation gehört der meiste Bildraum. Sie ist ebenso wie ihr Umraum im neutralen grau gehalten. Ihr Gesicht wie ihr Blick verbirgt sich hinter einem Fernglas, mir dem sie den Betrachter aus der Distanz fixiert. Aus dem kleinsten Bild schaut ein in zurückhaltender Farbigkeit gemaltes Mädchen, Greta Thunberg.

Erste Bürgermeisterin Eva John gratulierte den drei Kunstpreisträgerinnen der Stadt Starnberg von Herzen: „Sie, liebe Künstlerinnen, sind es uns wert. Wir wollen unsere Kunstpreisträger als künstle-rische Persönlichkeit sowie Ihre Werke auszeichnen, Ihnen Unterstützung durch die öffentliche Hand geben und damit neue Chancen eröffnen.“
Der erste Peis besteht in der kostenlosen Bereitstellung des stadteigenen Paul-Thiem-Ateliers in der Josef-Fischhaber-Straße, das der Gewinner zwei Jahre lang vom 1. Februar 2020 bis 31. Januar 2022 kostenlos nutzen und darin arbeiten darf. Nach Beendigung seiner Atelierszeit richtet die Stadt Starnberg dem ersten Preisträger Kunstausstellung aus. Bei allen drei Gewinnern tätigt die Stadt Starnberg einen Gemäldeankauf.

Erste Bürgermeisterin Eva John kürte die drei Gewinnerinnen des Starnberger Kunstpreises Uta Sasgen (3. Gewinnerin), Annette Girke (1. Kunstpreisträgerin der Stadt Starnberg 2019) und Dr. Britta Göckeritz (2. Gewinnerin) (v.l.) in der Schlossberghalle
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