Starnberg Ammersee

Baustart für „Am Wiesengrund“

Am 24.07.2019 wurde mit dem ersten Spatenstich für die Bachumlegung der Baustart für das Einheimi-schenmodell „Am Wiesengrund“ eingeläutet. Mit der Bachumlegung beginnen die Erschließungsar-beiten für das neue Wohngebiet, in dem jungen Familien der Bau eines Reihenhauses ermöglicht wird. Die Erschließungsträgerschaft wurde von der Stadt Starnberg an die „Bayerngrund“ vergeben, die als leistungsfähiger Partner von Kommunen bei Erschließungsaufgaben bekannt ist. Die Aufgabe wird zusammen mit dem Abwasserverband Starnberger See erfüllt.

Für die derzeit anstehenden Arbeiten wurde die Firma Georg Kölbl aus Wessobrunn beauftragt. Zusammen mit Gregor Deschler von der Baufirma Kölbl, Denis Weisser vom Planungsbüro IB Weisser, Michael Friedrich vom Abwasserverband Starnberger See und Ralf Vetter von Bayern-grund sowie Franziska Rott, Peter Meinert und Luise Gareis vom Stadtbauamt hat Erste Bürger-meisterin Eva John heute den offiziellen Startschuss auf dem Baufeld gegeben: „Ich wünsche allen Projektbeteiligten einen guten und reibungslosen Bauablauf“, so Erste Bürgermeisterin Eva John.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute den Startschuss zu einem weiteren Einheimischenmodell im Starnberger Stadtgebiet geben können. Beim Einheimischenmodell „Am Wiesengrund“ wurde ein städtisches Grundstück in Ortsrandlange bauleitplanerisch entwickelt. In zwei Bauabschnitten wer-den zunächst 51 Baugrundstücke für Reihenhäuser und im Anschluss dann Grundstücke für die Errichtung von Mehrfamilienhäusern mit rund 70 Wohnungen vergeben.

Zum Hintergrund:

Der vorhandene Bach wird auf einer Länge von 200 Metern verlegt. Hierzu werden ein Bachgraben und ein Bachbett mit Wasserbausteinen hergestellt. Die Entwässerung des neuen Baugebiets wird in sogenannten offenen Retentionsräumen erfolgen. Dort wird das Niederschlagswasser gesammelt und kann auf diese Weise gedrosselt in den verlegten Bach abgeleitet werden. Der Bach mündet unterhalb des geplanten Baugebiets auf den Flächen vor dem Straßendamm der B2, wo er im Un-tergrund versickert. Die natürliche Sickermulde an der B2 verfügt über eine gute Versickerungsfä-higkeit. Zur Absicherung wird zusätzlich ein Notüberlauf hergestellt.

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