Starnberg Ammersee

Großes Interesse bei Bürgerversammlung in Perchting

Am Mittwoch, 20.02.2019, fand erneut eine Ortsteil-Bürgerversammlung im Perchtinger Pfarrheim statt, die rund 80 Bürgerinnen und Bürger besucht hatten. Erste Bürgermeisterin Eva John sprach mit den Perchtingern über die Vorschläge zur Verkehrsberuhigung im Ortsteil, die in der Bürgerversammlung im letzten Herbst Thema waren. Sie stellte dabei die von der Stadtverwaltung ausgearbeiteten verkehrlichen Maßnahmen vor, die zeitnah realisierbar seien, um die Sicherheit auf den vorhandenen Wegen zu verbessern. Eine deutlich markierte Fußgängerfurt könnte an der Pöckinger Straße auf Höhe der Hausnummern 20/25 eingerichtet werden. An der Einmündung der Jägersbrunner Straße in die Pöckinger Straße besteht die Möglichkeit, einen Zebrastreifen mit erweiterten Aufstellflächen für die Fußgänger zu realisieren. Die Vorschläge wurden von den Bürgerinnen und Bürgern durchwegs positiv aufgenommen.

Die anwesenden Perchtinger sprachen sich außerdem mit großer Mehrheit für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone im ganzen Ort südlich der Andechser Straße für ein Jahr auf Probe aus. Ebenso groß war die Zustimmung, das Parken in der Tempo-30-Zone am Straßenrand zu regeln. Nur an solchen Stellen, wo die Straßen breit genug sind, werden Parkplätze markiert. Es darf dann ausschließlich in den markierten Bereichen geparkt werden. „Ebenfalls wollen wir dem entgegenwirken, dass Autofahrer ihr Fahrzeug zur Hälfte auf dem Gehweg abstellen. Dies beeinträchtigt die Sicherheit der Fußgänger auf ihren Wegen durch den Ort “, so Erste Bürgermeisterin Eva John.

Die Stadtverwaltung hatte auch die Ergebnisse der Prüfung zu den Erschließungsmöglichkeiten des neu geplanten Kinderhauses vorgelegt. Als bauliche Maßnahmen wurden die Verbreiterung der Jägersbrunner Straße, eine Zufahrt über eine neue Stichstraße von der Andechser Straße bis zur Jägersbrunner Straße, sowie der Ausbau des Feldweges, der westlich von Perchting von der Andechser Straße in Richtung Sportplatz und Reiterhof abzweigt, geprüft. Leider ist derzeit keine der drei Möglichkeiten umsetzbar, da erforderlicher Privatgrund derzeit nicht erworben werden kann. „Auf Wunsch der Perchtinger legen wir die neue Stichstraße allerdings noch nicht zu den Akten, sondern nehmen nochmals mit den betroffenen Eigentümern Verhandlungen auf“, so Erste Bürgermeisterin Eva John.

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