Starnberg Ammersee

Starnberg ist Fairtrade-Stadt: Auszeichnungsfeier im Rahmen des Stadtfestes

Jetzt ist es offiziell: Starnberg ist Fairtrade-Stadt. Erste Bürgermeisterin Eva John nahm bei der Auszeichnungsfeier im Rahmen des Stadtfestes die Urkunde und den offiziellen Titel von Daniel Caspari von Trans Fair e.V. aus Köln in Empfang. Die Steuerungsgruppe hat es nach dem positiven Stadtratsbeschluss im Mai 2017 für eine Bewerbung geschafft, alle Kriterien für den Titel zu erfüllen.

Die Steuerungsgruppe aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung nahm ihre Arbeit Anfang 2018 erstmalig auf und erarbeitete einen Projektplan. „Ich freue mich darüber, dass wir eine sehr kreative und tatkräftige Gruppe in Starnberg haben, die hierbei vorangeht und der wir es auch zu verdanken haben, dass wir heute diese Auszeichnung erhalten: Ich danke den Mitgliedern der Steuerungsgruppe und den zahlreichen Partnern, die sich für den fairen Handel in Starnberg stark machen und uns die erfolgreiche Zertifizierung ermöglicht haben“, so Erste Bürgermeisterin Eva John. Neben dem Starnberger Gymnasium konnten die Kirchengemeinden, die STAgenda 21, der Weltladen Starnberg sowie Gastronomen, Einzelhändler und Vereine als Partner gewonnen werden.

Erste Bürgermeisterin Eva John hob hervor, dass der Titel ein erster wichtiger Schritt sei, aber klar verbunden mit dem Auftrag, sich auch weiterhin Gedanken zu machen, wie jeder Einzelne fairen Handel in der Stadt vorantreiben kann. In der Region solle man all das einkaufen, womit die heimische Landwirtschaft gestützt werden kann. Kaffee, Kakao und solche Artikel, die hier nicht hergestellt werden, seien am besten über fairen Handel zu erwerben.

Damit gehört Starnberg nun zur internationalen Familie der Fairtrade Towns mit über 2.000 Fairtrade-Städten in 36 Ländern. In Deutschland tragen inzwischen rund 600 Kommunen den Titel. In allen Fairtrade-Städten haben sich Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt und fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene.

Erste Bürgermeisterin Eva John dankte der Steuerungsgruppe und den Unterstützern für ihre Arbeit.
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