Gemäß § 11 Abs. 1 Satz 2 Ziffer 2 des Baugesetzbuches (BauGB) können städtebauliche Verträge u.a. mit dem Ziel geschlossen werden, den Erwerb angemessenen Wohnraums durch einkommensschwächere und weniger begüterte Personen der örtlichen Bevölkerung zu ermöglichen. Derartige Regelungen strebt die Stadt Starnberg regelmäßig in den Fällen an, in denen einem (bislang unbebauten) Grundstück durch städteplanerische Maßnahmen ein (zusätzliches) Baurecht verschafft wird. So soll es (jungen) Einheimischen auch mit lediglich mittlerem Einkommen und Vermögen ermöglicht werden, sich trotz vorherrschender Wohnraumnot und dadurch bedingter hoher Grundstücks- bzw. Mietpreise dauerhaft in der Stadt Starnberg niederlassen und hier Wohneigentum schaffen bzw. bezahlbaren Wohnraum finden zu können.

Voraussetzung für neue Baurechtsausweisungen oder -erweiterungen ist allerdings, dass sie mit der städtebaulichen und auch infrastrukturellen Entwicklung im Einklang stehen. Derartige Aktivitäten an beliebiger Stelle und alleinig zur Herbeiführung der Ermöglichung des Erwerbs angemessenen Wohnraums durch einkommensschwächere und weniger begüterte Personen der örtlichen Bevölkerung können daher nicht in Betracht kommen.

Soweit es mögliche Baurechtsausweisungen betrifft, wenden Sie sich bitte an die Stadtplanung.

Die Vergabe städtischer Grundstücke im Einheimischenmodell erfolgt durch das Immobilienmangement.
der Abschluss städtebaulicher Verträge durch die Bauverwaltung.

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