Starnberg Ammersee

Der Tutzinger Hof

Ein Gasthof im Wandel der Zeit

Der Tutzinger Hof um 1885 (Bestand Wörsching)
Der Tutzinger Hof um 1900 (Bestand Wörsching)
Die "Weißen" auf dem Tutzinger-Hof-Platz im April 1919 (von Collas)
Die Eröffnung der Starnberger-See-Woche 1929 (Bestand Wörsching)
Requirierung des Tutzinger Hofs zur Aufnahme von Flüchtlingen
Der Tutzinger Hof um 1885 (Bestand Wörsching)
Der Tutzinger Hof um 1900 (Bestand Wörsching)
Die "Weißen" auf dem Tutzinger-Hof-Platz im April 1919 (von Collas)
Die Eröffnung der Starnberger-See-Woche 1929 (Bestand Wörsching)
Requirierung des Tutzinger Hofs zur Aufnahme von Flüchtlingen

Wohl schon im 14. oder 15. Jahrhundert war der Gasthof als Hoftaverne für das nahe gelegene Schloss entstanden. Im Laufe der Jahre wurde er immer wieder umgebaut und auch umbenannt (Hoftaverne, Gasthof zur Post, Gasthof Adler, Tutzinger Hof, erneut Gasthof zur Post und wieder Tutzinger Hof). Anbauten ergänzten und erweiterten das ursprüngliche Gebäude: 1863 wurde seitlich ein Gartensalon errichtet, der 1896 durch einen Fest- und Konzertsaal (heute Vermessungsamt, Vogelanger 1) ersetzt wurde. Ein großer Biergarten erstreckte sich außerdem zeitweise bis hinunter zur Hauptstraße. 2008 wurde der Tutzinger Hof bis auf die historischen Gewölbe des Erdgeschosses abgetragen und zumindest in gleichen Maßverhältnissen wieder aufgebaut, das Innere jedoch komplett verändert.

Der Gasthof war Zeuge vieler spannender Geschichten. So lagerten im April 1919 die weißen Truppen nach der Eroberung Starnbergs vor seinen Pforten, im März 1920 wurde in seinem Gastraum die erste Versammlung der NSDAP in Starnberg abgehalten, 1929 wurde auf seinen Stufen die Starnberger-See-Woche eröffnet und nach dem zweiten Weltkrieg diente er mehrere Jahre lang als Flüchtlingslager.

Ist Ihr Interesse geweckt? Der Doppelband 9 der Starnberger Stadtgeschichte „Siedlungs- und Baugeschichte von Starnberg“ behandelt die Entwicklung des Starnberger Stadtbildes. Erhältlich sind die Bücher online unter kulturverlag(at)starnberg.de, schriftlich beim Kulturverlag Stadt Starnberg, Vogelanger 3c, 82319 Starnberg (Lieferung auf Rechnung, zzgl. 5,- Euro Versandkosten) oder über den Buchhandel. Hier finden sie mehr Informationen zur Reihe der Starnberger Stadtgeschichte.

Ihre Ansprechpartner
Kontakt

Stadtarchiv und Kulturverlag

Christian Fries
Sachgebietsleitung Stadtarchiv und Kulturverlag
Vogelanger 3c
82319 Starnberg

T
F
08151/4462658
08151/772-142
E-Mail senden
Kontakt

Stadtarchiv und Kulturverlag

Christoph Aschermann
Vogelanger 3c
82319 Starnberg

T
F
081514462661
08151/772-142
E-Mail senden
Kontakt

Stadtarchiv Starnberg


Vogelanger 3c
82319 Starnberg

T
F
08151/4462660
08151/772-142
Öffnungszeiten

 

Di9:00 - 12:00 Uhr
Do15:00 - 18:00 Uhr
sowie Termine nach Vereinbarung
Anfahrt
Diese Website verwendet Cookies

Wenn Sie der Cookie-Nutzung zustimmen, können wir unsere Inhalte nach Ihren Bedürfnissen gestalten. Jegliche Auswertung erfolgt anonymisiert. Mehr Informationen über Cookies und die Option, der Cookie-Verwendung zu widersprechen enthält unsere Datenschutzerklärung.

Verstanden & Akzeptiert
Mehr Infos