Starnberg Ammersee

Verkehrs-Verband Starnberger See e.V

Tourismus als bedeutender Wirtschaftsfaktor

Die Seepromenade um 1917 (Bestand Wörsching)
Die Terasse des Undosa - schon immer ein beliebter Treffpunkt  (Bestand Wörsching)
Brief des Verkehrs-Verbandes Starnberger See
Mitglieds-Karte des Verkehrs-Verbandes Starnberger See
Mitglieds-Karte des Verkehrs-Verbandes Starnberger See
Die Seepromenade um 1917 (Bestand Wörsching)
Die Terasse des Undosa - schon immer ein beliebter Treffpunkt (Bestand Wörsching)
Brief des Verkehrs-Verbandes Starnberger See
Mitglieds-Karte des Verkehrs-Verbandes Starnberger See
Mitglieds-Karte des Verkehrs-Verbandes Starnberger See

In der Ausgabe des Land- und Seeboten vom 19. Januar 1913 erschien ein Artikel, der sich mit den Vorteilen des Fremdenverkehrs am Starnberger See beschäftigte. So steigere dieser den allgemeinen Wohlstand, ermögliche infrastrukturelle Verbesserungen und schaffe Arbeitsplätze. Der Artikel endete mit dem Aufruf, den für die Region wichtigen Wirtschaftszweig nach besten Kräften zu unterstützen.

Nur knapp zwei Monate später wurde zu ebendiesem Zweck der „Verkehrs-Verband Starnberger See e.V.“ offiziell in das Vereinsregister des königlichen Amtsgerichts Starnberg eingetragen. Er verschrieb sich der Verbesserung aller Verkehrsmittel sowie von Unterkünften und Verpflegung, der Pflege und Erhaltung von Naturschönheiten aller Art und der Ausführung gemeinsamer Propaganda und Reklame. Mitglieder konnten alle Privatpersonen, Vereine, Korporationen und Gemeinden werden, sofern sie bereit waren, einen Beitrag zu zahlen. Auch die Stadt Starnberg gehörte dem Verband an und unterstützte diesen finanziell. Die Kreisstadt war außerdem der Sitz des Verband-Büros und sollte im Reiseführer eine exponierte Stellung einnehmen.

Der Verein trat immer wieder an den Stadtmagistrat bzw. später den Stadtrat heran, um Starnberg fremdenverkehrsfreundlicher zu gestalten. In einem Brief wurde 1916 beispielsweise gefordert, die Straßen zur Vermeidung von Staubaufwirbelungen zu spritzen sowie beim Bahnhof die Grünanlagen zu mähen. Um Gäste in Starnberg besser informieren zu können, errichtete der Verband Ende 1924 gegenüber vom Bahnhof einen kleinen Kiosk, in dem Infomaterial ausgelegt werden konnte. Außerdem wurde er mit einem Mitarbeiter besetzt, der „allen Interessenten mündlich und schriftlich mit Rat und Tat behilflich“ sein sollte. Erst mit der Gleichschaltung durch den Nationalsozialismus verschwand der „Verkehrs-Verband Starnberger See e.V.“ von der Bildfläche.

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